Our E-LMS championship will allways be driven by four classes. It is based on the fantastic modification made by the Enduracers-Modding-Teams running on Rfactor.
// Rückblick auf eine lange Saison
16.09.2010 by Sven 1 Comments
Rund sechs Monate lang hiess es alle 14 Tage sich hinter das Lenkrad vor dem heimische PC zu klemmen, 3 Stunden Rennen mit der Endurancefactory zu fahren und zu schwitzen was das Zeug hält. Nach anfänglichen unvorhergesehenen Schwierigkeiten mit dem Safety Car und der damit verbundenen Ergebnisstreichung des ersten Rennens konnte es dann aber losgehen in die 10 Rennen umfassende Langstrecken-Saison über die Sommermonate.
Den ersten offiziellen halt machte das zum Saisonbeginn 31 Fahrer umfassende Renntrupp auf der legendären Strecke von Road Atlanta. 3 Stunden voller Höhen und Tiefen und die erste Bewährungsprobe für das Durchhaltevermögen wurden absolviert. Petras Ramanauskas in der Königsklasse sorgte für die ersten 20 Punkte auf seinem Konto. Harry Auer in der P2 sowie Titelverteidiger Sven Krischke in der GT1 und der Titelverteidiger der GT2 - Frank Ewe - starteten ebenfalls siegreich. Bis auf Franke Ewe sollte im Laufe der Saison für keinen der Sieger von Road Atlanta ein weiterer Sieg folgen.

Weiter tourte der Trupp durch die Staaten und fand sich schließlich in Long Beach wieder. Der herbe Stadtkurs von Miami verlangte so einiges von den Fahrern ab. Wohlwissend das drei Stunden hier nicht das Maß der Dinge sein konnten wurde das Rennen mit nur einer Stunde und 45 Minuten angesetzt. Nach einigen Blechschäden und Schweissperlen schafften es immerhin 19 Fahrer ihr Fahrzeug über die Zielliene zu bringen.
Zum dritten Saisonlauf ging es dann erstmals Richtung Europa. Ins sonnige Italien. Der schnelle Kurs mit seinen beiden Schikanen und der Parabolika wurde von 25 Fahrern angefahren und zumeist auch erfolgreich beendet. Die üblichen kleinen Tächtelmächtel durften jedoch auch hier nicht fehlen so das es zu einigen wenigen Ausfällen kam. Marinus Rieder sorgte für seinen ersten Saisonsieg in der GT1, Franke Ewe bereits für seinen zweiten nach Road Atlanta. Chris Woods, welcher im Laufe der Saison ausschied, sorgte für seinen ersten 20er und der Lithauer Aidas Sakalninkas schnappte sich in der P1 den fettesten Sack.

Weiter zog der Tross nun in das an diesem Wochenende leicht verregnete England. Auf der Insel ging es in Silverstone zur Sache. Mit 32 Piloten im Gepäck wurde wieder hart um die Punkte gefightet. Der Däne Martin Ulrik schnappte sich mit seinem Aston Martin DBR9 erstmals das Maximum an Punkten nachdem er bereits im Qualifying die beste Zeit fuhr. Marcel Wiederhold in seinem Spyker holte sich den zweiten Sieg der Saison und setzte sich mit Frank Ewe an der Spitze leicht ab.
Zum legendären LeMans-Rennen meldeten lediglich 25 Piloten Ihr Team zum Start und bereits im Vorfeld sorgten eine Handvoll Fahrer für Unruhe. Die Fahrzeuge zu schnell im Begrenzer, die Geraden zu lang - es herrschte Unzufriedenheit auch weil die Rennleitung sich nicht beeinflussen ließ. Ob diese Strecke im Kalender für die Saison 2011 erscheinen wird ist nach aktuellen Informationen unklar. Die anwesenden Piloten hatte folglich mit teilweise langeweile als auch mit der brütenden Sommerhitze zu kämpfen so das nur gut die Hälfte des Starterfeldes das Ziel sah.

Erstmals in der Historie der E-LMS ging es dann nach Japan. Der Track am Fujijama lud das Feld zum gemeinschaftlichen Sushi-Schmaus und zu einem heissen Rennen. Nachdem Marinus Rieder sich zunächst entschied der GT1 und der Saison den Rücken zu kehren kam er doch zurück. Als Gastfahrer in der GT2 setzte er sich in einen Porsche und absolvierte sein Rennen abseits der Punktewertung. Thomas Söhmisch sorgte mit seinem ersten Sieg in der Saison für mehr Spannung in der GT2, welche bis dahin wie alle anderen Klassen recht spannend verlief.
Jan Henderkes, der bereits in LeMans den Sieg einfuhr schaffte zurück in den Staaten seinen zweiten Saisonsieg in der GT1. Das Rennen welches in der Dunkelheit endete bereitete einigen Fahrern auch wegen der recht hohen Kerbs Kopfschmerzen. Ein Fehler konnte schnell das Aus bedeuten. So kam es auch, das von 25 Startern nur die Hälfte das Ziel erreichten. Michael Dinkel, der in dieser Saison den Sieg einfuhr holte auch in Mid Ohio die Höchstzahl an Punkten und konnte sich zu diesem Zeitpunkt leicht von seinem Verfolger Peter Enders absetzen.
Es folgte der achte Lauf und somit wieder der Sprung nach Europa. Was haben sich die Verantwortlichen eigentlich dabei gedacht die Teams immer wieder über den Ozean zu schicken - ist es doch sehr kostenintensiv und schlaucht. Nicht jedes Team konnte die Kosten hinnehmen und so ging es mit nur 23 Startern am Nürburgring zum letzten Europarennen. Die beiden in der P2 äußerst erfolgreichen Teamkollegen Patrick Viol und Boris Cordes sorgten dieses mal nur bedingt für Freude. Während Viol das Rennen gewann, schaffte es Cordes gerade eben noch in die Punkteränge. Harry Auer aus dem Beacher Team, welches aus finanziellen Gründen auch nur einige wenige Rennen bestreiten konnte holte sie den zweiten Platz. In der GT2 ging es weiter spannend zu, Wiederhold, Dittmann, Augustin und Söhmisch waren auf Augenhöhe.

Zurück in den Staaten bereitete man sich auf die letzten beiden Rennen der Saison vor. Zunächst machte man Station in Laguna Seca, das 12 Stunden-Rennen hinein in die Nacht macht irrsinnigen Spaß - für die meisten. Sven Krischke erwischte nach seinem Ausfall am Nürburgring abermals einen schwarzen Tag, Motorplatzer in Runde 4. Martin Ulrik und Marcus Gerzack fielen im Laufe des Rennens ebenfalls aus, so das Jan Henderkes mit seinem Sieg auch die Meisterschaft für sich entschied. Zugegeben - die GT1 hatte eigentlich gar keinen Spaß an dem Wochenende.
Also machte man sich zum letzten Rennen in Sebring auf. Auch hier hatte die GT1 auf Grund chronischer Unterbesetzung keinen Spaß. In der GT2 musste Marcel Wiederhold überraschend noch seinen sicher geglaubten Titel an Mario Dittmann abgeben. Die P1 war bereits entschieden und Michael Dinkel konnte sich seine Meisterschaft bereits in Laguna Seca sichern. Überraschend in der P1 Rocco Frömmig auf Platz 3. Konstanz und Anwesenheit zahlt sich am Ende eben doch aus. Andreas Herber kam als einziger P2 Pilot ins Ziel und konnte sich so noch den dritten Platz sichern.
So gratulieren wir den Siegern und danken allen Fahrern die durchgehalten haben für Ihre Teilnahme. Es war sicherlich nicht immer einfach für das Feld als auch für die Admins manche Dinge nachzuvollziehen aber am Ende sind wir alle froh es geschafft zu haben und schauen nun nach vorne. Was die Zununft bringt, werdet Ihr in einigen Tagen erfahren, wir halten unsere Füße NICHT still.
Den ersten offiziellen halt machte das zum Saisonbeginn 31 Fahrer umfassende Renntrupp auf der legendären Strecke von Road Atlanta. 3 Stunden voller Höhen und Tiefen und die erste Bewährungsprobe für das Durchhaltevermögen wurden absolviert. Petras Ramanauskas in der Königsklasse sorgte für die ersten 20 Punkte auf seinem Konto. Harry Auer in der P2 sowie Titelverteidiger Sven Krischke in der GT1 und der Titelverteidiger der GT2 - Frank Ewe - starteten ebenfalls siegreich. Bis auf Franke Ewe sollte im Laufe der Saison für keinen der Sieger von Road Atlanta ein weiterer Sieg folgen.

Weiter tourte der Trupp durch die Staaten und fand sich schließlich in Long Beach wieder. Der herbe Stadtkurs von Miami verlangte so einiges von den Fahrern ab. Wohlwissend das drei Stunden hier nicht das Maß der Dinge sein konnten wurde das Rennen mit nur einer Stunde und 45 Minuten angesetzt. Nach einigen Blechschäden und Schweissperlen schafften es immerhin 19 Fahrer ihr Fahrzeug über die Zielliene zu bringen.
Zum dritten Saisonlauf ging es dann erstmals Richtung Europa. Ins sonnige Italien. Der schnelle Kurs mit seinen beiden Schikanen und der Parabolika wurde von 25 Fahrern angefahren und zumeist auch erfolgreich beendet. Die üblichen kleinen Tächtelmächtel durften jedoch auch hier nicht fehlen so das es zu einigen wenigen Ausfällen kam. Marinus Rieder sorgte für seinen ersten Saisonsieg in der GT1, Franke Ewe bereits für seinen zweiten nach Road Atlanta. Chris Woods, welcher im Laufe der Saison ausschied, sorgte für seinen ersten 20er und der Lithauer Aidas Sakalninkas schnappte sich in der P1 den fettesten Sack.

Weiter zog der Tross nun in das an diesem Wochenende leicht verregnete England. Auf der Insel ging es in Silverstone zur Sache. Mit 32 Piloten im Gepäck wurde wieder hart um die Punkte gefightet. Der Däne Martin Ulrik schnappte sich mit seinem Aston Martin DBR9 erstmals das Maximum an Punkten nachdem er bereits im Qualifying die beste Zeit fuhr. Marcel Wiederhold in seinem Spyker holte sich den zweiten Sieg der Saison und setzte sich mit Frank Ewe an der Spitze leicht ab.
Zum legendären LeMans-Rennen meldeten lediglich 25 Piloten Ihr Team zum Start und bereits im Vorfeld sorgten eine Handvoll Fahrer für Unruhe. Die Fahrzeuge zu schnell im Begrenzer, die Geraden zu lang - es herrschte Unzufriedenheit auch weil die Rennleitung sich nicht beeinflussen ließ. Ob diese Strecke im Kalender für die Saison 2011 erscheinen wird ist nach aktuellen Informationen unklar. Die anwesenden Piloten hatte folglich mit teilweise langeweile als auch mit der brütenden Sommerhitze zu kämpfen so das nur gut die Hälfte des Starterfeldes das Ziel sah.

Erstmals in der Historie der E-LMS ging es dann nach Japan. Der Track am Fujijama lud das Feld zum gemeinschaftlichen Sushi-Schmaus und zu einem heissen Rennen. Nachdem Marinus Rieder sich zunächst entschied der GT1 und der Saison den Rücken zu kehren kam er doch zurück. Als Gastfahrer in der GT2 setzte er sich in einen Porsche und absolvierte sein Rennen abseits der Punktewertung. Thomas Söhmisch sorgte mit seinem ersten Sieg in der Saison für mehr Spannung in der GT2, welche bis dahin wie alle anderen Klassen recht spannend verlief.
Jan Henderkes, der bereits in LeMans den Sieg einfuhr schaffte zurück in den Staaten seinen zweiten Saisonsieg in der GT1. Das Rennen welches in der Dunkelheit endete bereitete einigen Fahrern auch wegen der recht hohen Kerbs Kopfschmerzen. Ein Fehler konnte schnell das Aus bedeuten. So kam es auch, das von 25 Startern nur die Hälfte das Ziel erreichten. Michael Dinkel, der in dieser Saison den Sieg einfuhr holte auch in Mid Ohio die Höchstzahl an Punkten und konnte sich zu diesem Zeitpunkt leicht von seinem Verfolger Peter Enders absetzen.
Es folgte der achte Lauf und somit wieder der Sprung nach Europa. Was haben sich die Verantwortlichen eigentlich dabei gedacht die Teams immer wieder über den Ozean zu schicken - ist es doch sehr kostenintensiv und schlaucht. Nicht jedes Team konnte die Kosten hinnehmen und so ging es mit nur 23 Startern am Nürburgring zum letzten Europarennen. Die beiden in der P2 äußerst erfolgreichen Teamkollegen Patrick Viol und Boris Cordes sorgten dieses mal nur bedingt für Freude. Während Viol das Rennen gewann, schaffte es Cordes gerade eben noch in die Punkteränge. Harry Auer aus dem Beacher Team, welches aus finanziellen Gründen auch nur einige wenige Rennen bestreiten konnte holte sie den zweiten Platz. In der GT2 ging es weiter spannend zu, Wiederhold, Dittmann, Augustin und Söhmisch waren auf Augenhöhe.

Zurück in den Staaten bereitete man sich auf die letzten beiden Rennen der Saison vor. Zunächst machte man Station in Laguna Seca, das 12 Stunden-Rennen hinein in die Nacht macht irrsinnigen Spaß - für die meisten. Sven Krischke erwischte nach seinem Ausfall am Nürburgring abermals einen schwarzen Tag, Motorplatzer in Runde 4. Martin Ulrik und Marcus Gerzack fielen im Laufe des Rennens ebenfalls aus, so das Jan Henderkes mit seinem Sieg auch die Meisterschaft für sich entschied. Zugegeben - die GT1 hatte eigentlich gar keinen Spaß an dem Wochenende.
Also machte man sich zum letzten Rennen in Sebring auf. Auch hier hatte die GT1 auf Grund chronischer Unterbesetzung keinen Spaß. In der GT2 musste Marcel Wiederhold überraschend noch seinen sicher geglaubten Titel an Mario Dittmann abgeben. Die P1 war bereits entschieden und Michael Dinkel konnte sich seine Meisterschaft bereits in Laguna Seca sichern. Überraschend in der P1 Rocco Frömmig auf Platz 3. Konstanz und Anwesenheit zahlt sich am Ende eben doch aus. Andreas Herber kam als einziger P2 Pilot ins Ziel und konnte sich so noch den dritten Platz sichern.
So gratulieren wir den Siegern und danken allen Fahrern die durchgehalten haben für Ihre Teilnahme. Es war sicherlich nicht immer einfach für das Feld als auch für die Admins manche Dinge nachzuvollziehen aber am Ende sind wir alle froh es geschafft zu haben und schauen nun nach vorne. Was die Zununft bringt, werdet Ihr in einigen Tagen erfahren, wir halten unsere Füße NICHT still.
// Comment by Jan Henderkes | 17.09.2010
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